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Ein Jahr Corona – Unternehmen spüren den wirtschaftlichen Nutzen der Digitalisierung

Nach gut einem Jahr Corona Krise und mehreren Lockdowns lässt sich ein Fazit im Hinblick auf die Entwicklung der Digitalisierung in Unternehmen ziehen. Die Pandemie hat die Einstellung der Unternehmen gegenüber der Digitalisierung stark verändert. Das Papier verschwindet zunehmend aus den Büros, es wird weniger ausgedruckt, mehr digitale Rechnungen werden versendet und auch die digitale Messenger-Kommunikation und Kollaborationstools gewinnen an Popularität.


Es lässt sich festhalten: Der Digitalisierungsschub ist in den Unternehmen angekommen und muss nun auch nach der Krise weiter vorangetrieben werden!

Digitalisierungsgraben in der Wirtschaft


Die Ergebnisse einer repräsentativen Bitkom Befragung von mehr als 500 Unternehmen aller Branchen hat ergeben, dass rund die Hälfte aller Unternehmen (47%) durch Corona dazu bewegt wurden längst überfällige Digitalisierungsvorhaben in die Tat umzusetzen. Die andere Hälfte wiederum (52 %) hat anstehende Digitalisierungsprojekte zurückgestellt. Gleichzeitig sieht sich die eine Hälfte der Unternehmen als Vorreiter in Digitalisierungsthemen (46 %) und die andere Hälfte eher als Schlusslicht (50 %). Daraus lässt sich schließen, dass die Corona Pandemie die Digitalisierung in den Unternehmen sowohl antreibt als auch blockiert.


Mehr digitale Rechnungen als Ausdrucke


62 % der Unternehmen geben in der Studie an, dass sie auf Papier verzichten und weniger ausdrucken als noch vor einem Jahr. Nur 8 % der Unternehmen geben an, dass mehr ausgedruckt wird. Auch was die Papierprozesse im Büro und in der Verwaltung angeht stehen papierbasierte Prozesse nur noch in 23 % der Fälle im Vordergrund. Bei 7 % der Unternehmen spielt sich annähernd alles papierlos ab. In 40 % der Unternehmen sind papierarme und papierbasierte Prozesse noch ausgeglichen.


Was die Rechnungsstellung betrifft so hat Corona einen Digitalisierungsschub ausgelöst. 32 % der Unternehmen stellen ihre Rechnungen weitgehend digital und nicht mehr papierbasiert aus. Lediglich 19 % erstellen ihre Rechnungen noch papierbasiert. Im Vergleich dazu stellten vor fünf Jahren noch 58 % der Unternehmen Rechnung papierbasiert aus und nur 18 % digital. Die Vorteile der digitalen Rechnung haben sich in den Unternehmen verankert und liegen auf der Hand: Reibungslosere und kürzere Prozesslaufzeiten, Einsparung von Portokosten und Ressourcen sowie Umweltschonung durch weniger Papier und Transporte.


Fehlendes digitales Know-How bei den Mitarbeitern und im Management


Der Digitalisierungstrend wird zurzeit jedoch noch durch fehlendes Know-How innerhalb der Unternehmen gebremst. Nur 56 % der Unternehmen beschäftigen Mitarbeiter mit der notwendigen Kompetenz Geschäftsprozesse zu digitalisieren. Des Weiteren verfügt das Management bei nur 47 % der Unternehmen über das erforderliche Know-How die Digitalisierung zu forcieren. Doch wo sehen die Unternehmen eigentlich Herausforderungen im Hinblick auf die Digitalisierung?

Zwei große Hindernisse stellen laut der bitkom Studie vor allem die fehlende Standardisierung (64 %) und zu hohe Datenschutzauflagen (63 %) dar. Hinzu kommen allgemeine rechtliche Bestimmungen (47 %) und Sicherheitsbedenken die dem Vormarsch der Digitalisierung im Wege stehen.







Quelle: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Corona-Unternehmen-spueren-wirtschaftlichen-Nutzen-der-Digitalisierung




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